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  • E-Busse: OmniE soll Potenziale ermitteln

    Wann und wo ist die Umstellung von Diesel- auf E-Busse für ÖPNV-Unternehmen sinnvoll? Das herstellerunabhängige Analysetool OmniE soll künftig Auskunft geben und Busflottenbetreibern in ganz Europa Substitutions-Szenarien aufzeigen. Im Rahmen des gestarteten Forschungsprojekts „OmniE - IKT Tool zur System- und Flottenanalyse für Elektro-Omnibusse“ wird es entwickelt.

Hintergrund & Zielsetzung

OmniE - IKT Tool zur System- und Flottenanalyse für Elektro-Omnibusse


Mit der im Jahr 2019 verabschiedeten Green Vehicle Directive der Europäischen Union werden ÖPNV-Unternehmen zukünftig noch stärker als bisher vor die Herausforderung gestellt, ihre Fuhrparke mindestens teilweise auf Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechnologien umzustellen. Das Projekt „OmniE - IKT Tool zur System- und Flottenanalyse für Elektro-Omnibusse“ greift genau diese Herausforderung auf.

 

Ziel des Konsortiums ist es, ein herstellerunabhängiges IKT-basiertes Analysetool zu entwickeln, das ÖPNV-Betreibern aufzeigt:
1.    welche Substitutionspotenziale von herkömmlichen Dieselbussen durch E-Busse in ihren Flotten existieren,
2.    welche Kostenstruktur damit verbunden ist,
3.    wie groß die CO2-Einsparungen sind,
4.    welche Ladekonzepte möglich sind, welche technische Konfiguration der Ladeinfrastruktur sich daraus ergibt, an welchen Orten diese aufgebaut werden muss,
5.    wie diese mit erneuerbaren Energien versorgt werden kann.


Dadurch sollen verschiedene Szenarien nachvollziehbar dargestellt und das wirtschaftlich/ökologisch optimale Substitutions-Szenario entsprechend der individuellen Anforderungen jedes ÖPNV-Betriebs ermittelt werden, um die Betriebe dazu zu befähigen, die für sie optimale Entscheidung hinsichtlich der Beschaffung von E-Bussen in der Quantität aber auch hinsichtlich der Fahrzeug- und Ladeinfrastruktur-Konfiguration zu treffen.


Die Innovation gegenüber bereits existierenden Ansätzen ist die Komplexität der Analyse, in der alle relevanten Parameter berücksichtigt werden. Bisherige Ansätze ziehen häufig beispielsweise nicht die Batteriealterung ein. Die wenigen, in denen die Batteriealterung berücksichtigt wird, vernachlässigen oft die Netzanalyse. Zudem verfügt keines der existierenden Tools über ein herstellerunabhängiges Energiemodell.


ÖPNV-Unternehmen europaweit soll mit OmniE ein digitales Analysetool angeboten werden, das den Umstieg auf Batterieelektromobilität erleichtert und beschleunigt. Gleichzeitig wird die umweltfreundlichste Flottenkonzeptionierung aufgezeigt und das Fehlinvestitionsrisiko minimiert. Dadurch soll die Akzeptanz für die neue Technologie gesteigert und die Einführung von E-Bussen beschleunigt werden, wodurch insgesamt die CO2-Emissionen im Verkehrssektor reduziert werden.


An dem Projekt, das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird, sind die Projektpartner monalysis GmbH, EnergieNetz Mitte GmbH, Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE, Göttinger Verkehrsbetriebe GmbH,  Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten sowie die Regionalmanagement Nordhessen GmbH beteiligt.

 

 

 

Partner

Förderung

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Manuel Krieg

Leitung

Clusterübergreifende Projekte

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