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    Der Landkreis Kassel hat sich das Ziel gesetzt, mit der Unterstützung der Regionalmanagement Nordhessen GmbH, der EnergieNetz Mitte GmbH und der Inno2grid GmbH die verkehrsbedingten Emissionen seiner Flotte signifikant zu reduzieren. Außerdem sollen die Fuhrparkkosten durch eine intelligentere und effektivere Nutzung gesenkt werden.

     

     

Hintergrund & Zielsetzung

Der Landkreis Kassel hat sich das Ziel gesetzt, mit der Unterstützung der Regionalmanagement Nordhessen GmbH, der EnergieNetz Mitte GmbH und der Inno2grid GmbH die verkehrsbedingten Emissionen seiner Flotte signifikant zu reduzieren. Außerdem sollen die Fuhrparkkosten durch eine intelligentere und effektivere Nutzung gesenkt werden.

 

Dies kann erreicht werden durch:
• einen bedarfsgerechten Aufbau der Ladeinfrastruktur an den 9 Standorten der Landkreisverwaltung
• die intelligente Versorgung dieser Ladeinfrastruktur mit erneuerbaren Energien
• Umstellung der Flotte des Landkreises Kassel auf Elektro-Pkw
• Kombination mit der Umsetzung eines Flottensharing-Modells

Die unter Berücksichtigung ökologischer und wirtschaftlicher Zielsetzungen ganzheitliche Integration der Elektromobilität in das bestehende Energiesystem wird zukünftig eine zentrale Rolle für die Erreichung der Klimaziele im Mobilitäts- und Energiesektor spielen.
Die emissionsfreie Energiebereitstellung kann zum einen bilanziell durch den Einkauf von Grünstrom erfolgen, zum anderen durch eine dezentrale Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien. Dies ist immer dann möglich, wenn die ladenden E-PKW dazu genutzt werden, um an Standorten mit bereits vorhandener Erneuerbarer Energieerzeugung als direkter Abnehmer des erzeugten Stroms zu fungieren. Wenn, wie in diesem Fall, Personenidentität zwischen Erzeuger und Verbraucher besteht, so spricht man von Eigenverbrauch, wenn die Ladung zeit-zur Erzeugung stattfindet. Herrscht keine Personenidentität, so kann durch die zeitliche und örtliche Nähe eine Direktlieferung dargestellt werden. Dies setzt eine Intelligenz vor Ort voraus, welche die Daten der Erzeugung vor Ort erfasst und die Last der ladenden Fahrzeuge entsprechend anpasst. Eine weitere Flexibilisierung kann durch den Einsatz von Energiespeichern erreicht werden, welche den am Tag durch die PV-Anlagen erzeugten Strom zwischenspeichern und ganztägig bei Bedarf, u.a. an die E-Fahrzeuge, abgeben können.


Durch eine mögliche, bilanztechnische Einspeisung der, von landkreiseigenen PV-Anlagen erzeugten Energien in die Pkw-Ladeinfrastruktur der Standorte ohne eigene Erzeugung (Verwaltungssitz Landkreis Kassel [Kassel Stadtmitte], Außenstelle Wolfhagen, Außenstelle Hofgeismar), kann die gesamtheitliche CO2-Bilanz der Elektrofahrzeuge wesentlich verbessert werden.


Als ein zusätzlicher Projektpunkt soll die Ladeinfrastruktur netzdienlich integriert werden. Hierzu soll zusammen mit den ortsansässigen Verteilnetzbetreibern und im Einklang mit dem Nutzungsprofi l der Flottenfahrzeuge ein netzdienliches Laden nach §14a EnWG analysiert und durchgeführt werden. Dies bedeutet, dass die Verteilnetzbetreiber auf der einen Seite bei eigenen Lastspitzen Abschaltzeiten für die Ladesäulen vorgeben und bei Lasttälern einen Energiebezug zu günstigen Tarifen ermöglichen. Diese Schaltzeiten korrespondieren dabei in aller Regel mit dem Lastgang des EVU, sodass die Zeiten fest vorgegeben werden können, z.B. zwischen 18-22 Uhr+ 4 Stunden variabler Zeiträume. Damit man durch die Anreize des Netzbetreibers profitiert, muss in diesem Zeitraum durch eine entsprechende Intelligenz sichergestellt werden, dass während der Lastzeiten kein Netzbezug durch die Ladeinfrastruktur stattfindet.

 

 

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Manuel Krieg

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