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  • EMOBICITY

    Ziel ist die Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Instrumente der regionalen/lokalen Entwicklungspolitik gemeinsam mit dem Land Hessen. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die Reduktion von CO2-Emissionen durch die Förderung von Elektromobilität.

     

     

EMOBICITY

Hintergrund & Zielsetzung

Hintergrund & Zielsetzung

EMOBICITY – Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Instrumente der regionalen/lokalen Entwicklungspolitik gemeinsam mit dem Land Hessen. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die Reduktion von CO2-Emissionen durch die Förderung von Elektromobilität.


Interreg Europe Projekt: 6 EU Partner, 5 Aktionspläne, 1 Ziel: Förderung der Elektromobilität.


Projektvolumen: 1.071.804,00 €
Projektzeitraum: 1 Aug 2019 - 31 Jul 2023
Thema: Kohlenstoffarme Wirtschaft

 

EMOBICITY hat das Ziel regionale Aktionspläne zur Verbesserung politischer Instrumente zu entwickeln, die zu einer stärkeren Integration des Themas Elektromobilität führen sollen und somit zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft beitragen. Mittels Wissens- und Erfahrungsaustauschen zwischen den Projektpartnern, politischen Entscheidungsträgern und anderen Projektbeteiligten aus den EU-Teilnehmerländern soll der politische Lernprozess zum Thema Elektromobilität auf nationaler und regionaler Ebene vorangetrieben und verbessert werden. Aus diesem Grund werden im Rahmen des Projekts Workshops, Studienbesuche und diverse weitere Aktivitäten angeboten, bei denen alle wichtigen Akteure mit einbezogen werden sollen.

 

Die folgenden Verbesserungen und Innovationen sollen während des Projekts von allen Projektpartnern geprüft und in die Entwicklung politischer Instrumente einbezogen werden:


• Gesetzesänderungen zur besseren Integration von Elektromobilität

• Verbesserung von Lade-, Tarif- und Besteuerungsmodellen

• Spezialisierte Regionalpolitik für die Entwicklung von Elektromobilität

• Förderung von Elektromobilität in Bereichen mit geringer Anwendung

• Einbeziehung von Anreizen in politische Instrumente zur Förderung von Elektromobilität durch private Nutzer

• Elektrifizierter Güterverkehr, Innenstadtlogistik und autonomes Fahren

• Integration von Erneuerbaren Energien in den Energiemix zum Laden von Elektrofahrzeugen

 

Projektkonsortium


• Centre for Renewable Energy Sources and Saving (CRES) – Konsortialführer
• Regionalmanagement Nordhessen GmbH (RMNH)
• Energy Institute Hrvoje Pozar (EHIP)
• Azorean Government – Regional Directorate for Energy (AZORES)
• Portuguese Energy Agency (ADENE)
• Northwest Regional Development Agency (NWRDA)

 

Die Region Nordhessen beschäftigt sich im Rahmen des Projekts mit dem operationellen Programm für die Förderung von Investitionen in Wachstum und Beschäftigung in Hessen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020.


Aufgabe des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist die Stärkung des wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalts in der Europäischen Union durch die Beseitigung von Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Regionen. Schwerpunkte der Förderung sind u. a. die Verringerung der CO2-Emissionen in allen Bereichen der Wirtschaft, der Erhalt und Schutz der Umwelt sowie die Förderung von Nachhaltigkeit im Verkehr.

 

Im Rahmen des Projekts widmet man sich der Prioritätsachse 4 "Förderprogramm des Bundeslandes Hessen zur Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklung" und insbesondere den Investitionsmaßnahmen 4e: "Förderung von Strategien zur Reduzierung der CO2-Emissionen in allen Bereichen, einschließlich der Förderung einer nachhaltigen multimodalen innerstädtischen Mobilität und klimaschutzrelevanter Anpassungsmaßnahmen".

 

Aufgrund der nach wie vor hohen Produktionskosten für Batterien sind diese immer noch teurer als herkömmliche Fahrzeuge. Um die Attraktivität der Nutzung von Elektrofahrzeugen zu steigern, fördert die hessische Landesregierung Maßnahmen in einem technologieoffenen Ansatz, der die Alltagstauglichkeit belegen soll. Kernthemen sind die Erhöhung der Anzahl von Batterie-Elektrofahrzeugen in Flotten und die notwendige Ladeinfrastruktur. Ausgehend von einem systemischen Ansatz liegt der Schwerpunkt des Programms auf Maßnahmen zur Interoperabilität mit anderen Verkehrsinfrastrukturen, auf der Integration in nachhaltige multimodale Mobilitätskonzepte vor Ort, auf dem Testen von Geschäftsmodellen und Anreizmechanismen sowie auf einer insgesamt benutzerfreundlichen und diskriminierungsfreien Infrastruktur. Da Hessen einer der wichtigsten Standorte für Kontraktlogistik in Europa ist und mehrere Städte mit Engpässen und Luftreinheitsproblemen konfrontiert sind, muss die Politik in Bezug auf die Themen innerstädtische Logistik und Elektrofahrzeuge der Klassen N1, N2 und N3 weiterentwickelt werden.

 

Relevante Themen für Nordhessen sind daher insbesondere die Förderung der Innenstadtlogistik, die Förderung von batterieelektrischen Fahrzeugen der Klassen N1, N2 und N3, die praktische Erprobung und das Sammeln von Erfahrungen mit den jeweiligen Fahrzeugklassen. Weiterhin stehen die Entwicklung von elektrobasierten Logistikkonzepten, die Integration von erneuerbaren Energien in entsprechende Logistikkonzepte und die Weiterentwicklung sowie die Installation von Ladeinfrastrukturen im Vordergrund. Ein zusätzliches Thema, das für eine innovative innerstädtische Logistik wichtig sein wird, ist die „Car-to-X“ Kommunikation und das autonome Fahren, die in ein Politikinstrument integriert werden könnten.

News

Der 3. Projektworkshop EMOBICITY wurde von NWRDA, dem Projektpartner 6, am 5. November 2020 von 9.30 bis 13.30 Uhr MEZ zum Thema „Spezialisierte Richtlinien für die lokale / regionale / nationale Entwicklung der Elektromobilität“ organisiert. Aufgrund der COVID-19-Pandemie fand der dritte Projektworkshop, der ursprünglich von NWRDA in Cluj-Napoca, Rumänien, stattfinden sollte, digital über ZOOM-Plattformtreffen statt.

 

Alle EMOBICITY-Projektpartner nahmen zusammen mit lokalen Interessengruppen aus Ministerien, nationalen Organisationen, akademischen Institutionen, Handelskammern, Automobilverbänden, Energieversorgungsunternehmen, regionalen Agenturen, Städten und Provinzen usw. an dem Workshop teil und bildeten eine vielfältige Gruppe von Politikern und Entscheidungsträgern. Insgesamt 26 Teilnehmer.

 

 

Der Workshop begann mit einer Begrüßungssitzung von Frau Cristina David, Projektmanagerin bei NWRDA, und wurde mit einer Einführungssitzung von Frau Maria Zarkadoula, Leiterin der Abteilung Umwelt und Verkehr von CRES, fortgesetzt, die einen Überblick über die ausgewählten Richtlinien gab, die während des gesamten Projekts beeinflusst werden und die Maßnahmen, die ergriffen werden müssen, um nachzuweisen, dass das politische Ziel beeinflusst wurde.

 

Im Anschluss daran wurden einige Präsentationen zu verschiedenen Themen gehalten und Good Practices vorgestellt sowie diskutiert:

 

„Regionalpolitik zur Entwicklung der Emobilität in der Nordwestregion“

Paul Pantiş, NW RDA, Rumänien


„Elektromobilität in der nationalen Politik Griechenlands - die Rolle der EMOBICITY“

Despoina Antypa, Abteilung Umwelt und Verkehr, CRES


„Intelligente Mobilität im Landkreis Primorje-Gorski kotar“

Vedran Kirinčić, PhD, Assistenzprofessor am Institut für elektrische Energiesysteme, Fakultät für Ingenieurwissenschaften RITEH, Universität Rijeka, Kroatien


„Regionalpolitik und Anreize für die Entwicklung der Emobilität in Hessen“

Manuel Krieg, Geschäftsführer Regionalmanagement Nordhessen GmbH

 

 

 

 

 

Das Kick-Off-Meeting in Kombination mit dem 1. Workshop zum Thema „Gesetzesänderungen zur besseren Integration von Elektromobilität“ fand im September 2019 in Athen statt.

 

 

Am 27. Januar 2020 hat das erste Stakeholder-Meeting im Rahmen des Projekts stattgefunden.

 

Vertreter des Landes Hessen und von Kommunen, Forschungsinstituten, Verkehrsgesellschaften, Logistikdienstleistern, Energieversorgern etc. haben sich über ihre Interessen in den Bereichen Innenstadtlogistik, Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs, Batterieforschung etc. und über die aktuelle Situation, Fortschritte und Ideen in ihren Unternehmen zu den jeweiligen Themenfeldern ausgetauscht. Das Interesse und die Bereitschaft an der Entwicklung von neuen innovativen Projekten mit Unterstützung des Landes Hessen wurden geäußert.

 

Es wird halbjährlich ein Treffen der Stakeholder-Gruppe stattfinden, um die Fortschritte zu besprechen.

 

Die Stakeholder-Gruppe ist weder final noch geschlossen. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, zusammen mit uns und dem Land Hessen an den Themen zu arbeiten. Bei Interesse können Sie sich gerne bei uns melden.

 

 

Leadpartner

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Partner

Partner

Kontakt

Manuel Krieg

Leitung

Clusterübergreifende Projekte

und Internationalisierung

+49 561 97062-28

E-Mail

Linda Waldeyer

Projektmanagement
+49 561 97062-244
E-Mail