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Neues Projekt zu nachhaltigem Verkehr
 

Universität Kassel kooperiert mit TU Dresden bei Forschungsvorhaben

Die Universität Kassel und die TU Dresden starten ein gemeinsames Forschungsprojekt, wie künftig nachhaltiger Verkehr gelingen kann. Im Rahmen des Projekts „Motus“ werde in den kommenden drei Jahren untersucht, wie Kommunen ihre Verkehrssysteme nachhaltig und widerstandsfähig gegenüber sogenannten disruptiven Ereignissen gestalten könnten, hieß es in einer Pressemitteilung der Hochschulen.

 

Am Ende soll eine Simulationsplattform entstehen, mit deren Hilfe Kommunen Szenarien durchspielen können, um so ihre Planung anpassen zu können. Als disruptiv bezeichnen die Forscher unter anderem die Corona-Pandemie, strukturwandelbedingte Szenarien wie in den Braunkohlerevieren und klimawandelbedingte Szenarien extremen Ausmaßes, wie sie etwa jüngst bei der Flut im rheinland-pfälzischen Landkreis Ahrweiler zu beobachten waren.

 

All das habe Auswirkungen auf das Mobilitätsverhalten der Menschen. So entfielen etwa coronabedingt gewohnte Wege, Alternativen zu bislang bewährten Verkehrsmitteln würden gesucht. So verwundere es nicht, dass bei bestimmten Fahrrädern derzeitLieferengpässe aufträten, Kommunen kurzfristig Popup- Radwege einführten und viele Menschen sich wieder für das Auto entschieden. Es sei wahrscheinlich, dass derartige Veränderungen in Zukunft noch öfter gemeistert werden müssen.

 

Für die Entwicklung der Simulationsplattform suchen die Forscher ab sofort zwei Modellkommunen, die in die Entwicklung des Projekts miteinbezogen werden sollen und dafür Verkehrsdaten zur Verfügung stellen.

 

Das Bundesverkehrsministerium fördert das Forschungsprojekt den Angaben zufolge mit 800 000 Euro. Involviert sind die Professuren für Verkehrsprozessautomatisierung, für Verkehrsökologie und für Kraftfahrzeugtechnik an der Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“ der TU Dresden so-wie die Professur für Radverkehr und Nahmobilität an der Universität Kassel, die seit Oktober Verkehrspsychologin Angela Francke innehat.

 

Mit dabei ist der Mitteilung zufolge auch das Unternehmen Teralytics, das den Angaben nach bereits in der Corona- Pandemie für das Robert Koch-Institut (RKI) Auswertungen von Mobilfunkdaten vorgenommen hat.

 

Pressemitteilung, 03.01.2022.

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