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Zusammen gegen unerwünschte Überflieger
 

Drohnenabwehr-Spezialist Dedrone kooperiert mit Schweizer Swisscom Broadcast

Der Kasseler Drohnenabwehrspezialist Dedrone arbeitet mit dem Telekommunikationsdienstleister Swisscom Broadcast zusammen. Das Schweizer Unternehmen will für seine Projekte demnach die Drohnenabwehrlösungen der Nordhessen nutzen. Sie sollen kritische Infrastrukturen, Flughäfen, Veranstaltungen und Unternehmen aus den Branchen der Pharma- und der Uhrenherstellung schützen und unter dem Namen DroneSpotter vermarktet werden. Auch Strafverfolgungsbehörden sollen mit der Dedrone-Technologie ausgestattet werden. Angaben über das Volumen des Geschäfts machte Dedrone nicht.

 

Die Schweiz sei „einer der globalen Vorreiter in Sachen Drohnen-Innovation“, sagt Aaditya Devarakonda, Leiter des operativen Geschäfts von Dedrone über die neue Partnerschaft. Die Nordhessen sind schon länger in der Schweiz aktiv, hoffen aber, über die Swisscom-Kooperation weitere Kunden in dem Alpenstaat zu gewinnen. Dedrone beschäftigt weltweit rund 100 Mitarbeiter, einen Großteil davon in Kassel.

 

Drohnen werden weltweit kommerziell eingesetzt – und es werden immer mehr. Die kleinen Flugroboter liefern Waren aus, inspizieren Gebäude und Lager und überwachen Sicherheitseinrichtungen. Die gemeinsame Lösung von Swisscom Broadcast und Dedrone soll es den An-wendern ermöglichen, zwischen ihren eigenen Drohnen und Eindringlingen zu unterscheiden. Diese werden identifiziert, die Sicherheitsteams werden in Echtzeitalarmiert. Dedrone ist nach eigenen Angaben Marktführer in dem Smart Airspace Security. Das System verknüpft Sensoren und Abwehrmechanismen mit einer selbst-lernenden Software. Swisscom Broadcast baut Funknetze aller Art und betreibt 1600 Sendestandorte in der Schweiz. Kunden sind neben der Radiobranche auch Polizei, Rettungsdienste, Transportunternehmen und Elektrizitätswerke. Zum Produktportfolio gehört außerdem Videoüberwachung. Der Jahresumsatz des zur Swisscom-Gruppe gehörenden Unternehmens betrug nach dessen Angaben zuletzt 160 Millionen Schweizer Franken (rund 153 Millionen Euro).

 

Erst vor kurzem hatte Dedrone bekannt gegeben, eine der größten Metropolen Europas habe fast ein Dutzend Dedrone-Sensoren installiert, um illegale Drohnenaktivitäten im Stadtzentrum zu erkennen. Das geschützte Arealerstrecke sich über 50 Quadratkilometer. Den Namen der südeuropäischen Stadt nannte das Unternehmen aus Sicherheitsgründen nicht. Das System spüre täglich zwischen 120 und 200 unerlaubte Drohnen auf.

 

Die Zahl der illegalen Aktivitäten sei in den vergangenen sechs Monaten um 60 Prozent gestiegen. Das Angebot, das einen vollständigen Überblick über Drohnenflüge gibt, soll auf weitere Städte in Europa und den USA ausgeweitet werden.

 

Geld für die weitere Entwicklung der Abwehrsysteme und die Expansion ist da: Im Oktober vergangenen Jahres hatte Dedrone bei einer Finanzierungsrunde 12,1 Millionen Dollar (10,3 Millionen Euro) Kapital eingesammelt.

 

Pressemittelung, 10.12.2021

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