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Landkreis setzt auf Nachhaltigkeit
 

Erstes Klimaschutzkonzept erstellt – Kreistag stimmt am 2. November ab

Die Auswirkungen des Klimawandels sind spürbar. Hitzewellen, Dürren, Starkregen, Unwetter – die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal. Es gibt kaum ein Thema, das in den vergangenen Monaten so stark in den Fokus gerückt ist wie der Klimaschutz. Laut Pariser Abkommen soll die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius begrenzt werden. Die künftige Bundesregierung wird vor den größten Herausforderungen überhaupt stehen. Doch nicht nur in Berlin wird über Klimaschutz debattiert. Auch im Landkreis Kassel werden Nachhaltigkeit und Umweltschutz immer wichtiger.

 

Zwar hat der Landkreis bereits früher einiges in Sachen Klimaschutz vorangetrieben. Jetzt wird es allerdings noch einmal konkreter. Die Klimaschutzmanagerin hat das erste Klimaschutzkonzept für den Landkreis Kassel auf den Weg gebracht. Das 150 Seiten umfassende Werk wird dem Kreistag in seiner nächsten Sitzung am 2. November zur Abstimmung vorgelegt.

 

„Mit dem Konzept haben wir eine sehr gute Datengrundlage über den Stand der Dinge und eine fundierte Basis für die nächsten Schritte im Klimaschutz“, sagt Landrat Andreas Siebert (SPD). Erarbeitet wurde das Klimaschutzkonzept von Christina Lütke, die seit knapp zwei Jahren für den Landkreis Kassel als Klimaschutzmanagerin tätig ist. Der politische Auftrag für die Klimaschutzmanagerin kam im Jahr 2018 aus dem Kreistag. Lütke beschäftigte sich zunächst mitdem Istzustand auf Kreisebene und den Möglichkeiten, die der Landkreis Kassel selbst in Sachen Klimaschutz hat. „Dabei geht es zum Beispiel um die Beschaffung von nachhaltigen Produkten, die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel und die energetische Sanierung der kreiseigenen Gebäude“, erklärt Lütke. Auch der Ausbau von Solaranlagen auf Dächern, die Umstellung von Ölheizungen und der Anschluss Nahwärmenetz zählten dazu.

 

Der Kreis beabsichtige, über den eigenen Verwaltungshorizont hinaus, alsMultiplikator für die 28 Städte und Gemeinden im Landkreis zu fungieren. „Wir haben auch Energieversorger, Kommunen und Institutionen beteiligt, um Ideen für einen umfassenden Klimaschutz zu erarbeiten“, sagt Siebert. Am Ende dieses Prozesses stehen jetzt 27 konkrete Projekte, die der Landkreis in den kommenden Jahren umzusetzen plant. Die Bandbreite reiche von Nachhaltigkeitsschulungen für die Mitarbeiter über die Ergänzung der Vergaberichtlinien für klimafreundliche Produkte und Dienstleistungen bis zur Digitalisierung.

 

Es sei eine spannende Herausforderung und am Ende müsse sich der Landkreis eben auch an seinem Klimaschutzkonzept messen lassen. „Wir haben den Fokus auf das gelegt, was wir selbst gestalten können. Das fängt bei den etwa 2000 Mitarbeitern an“, sagt Siebert. Gleichzeitig biete die Kreisverwaltung den Kommunen Unterstützung an.

 

Aktuell gibt es laut Lütke in sieben Kommunen einen Klimaschutzmanager, der zwei Jahre langvomBund gefördert wird. „Wir sind seit 2018 Klimakommune, aber jetzt wird es konkret. Das Konzept ist ein erster Aufschlag und wird ständig weiterentwickelt“, sagt Siebert, der hofft, dass das Konzept im Kreistag eine Mehrheit findet. Dann bestehe die Möglichkeit, dass der Landkreis für die Umsetzung der Beschlüsse Fördermittel des Bundes für weitere drei Jahre erhalten kann. „Damit werden wir in die Lage versetzt, vor Ort den Klimaschutz zu stärken“, sagt Siebert.

 

Pressemitteilung, 26.10.2021.

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