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Endlich wieder in den Süden
 

Airport Kassel nimmt internationalen Flugbetrieb auf – Kreta erstes Ziel

Mit dem Start der Sommerferien gibt es wieder mehr Bewegung am Kasseler Airport: Am Samstagmorgen ging es mit Sundair erstmals wieder zu einem internationalen Ziel. Frühmorgens hob die Stralsunder Fluggesellschaft mit ihrem Airbus A 320 nach Kreta ab.

 

Dass man neben Sylt nun auch die griechische Insel und ab heute Mallorca anbieten kann, freut Lars Ernst, Geschäftsführer der Flughafen GmbH Kassel sehr. Nun wartet der Flughafenchef auf ein Signal für die türkische Stadt Antalya, die coronabedingt noch nicht wieder als Ziel ins aktuelle Programm aufgenommen wurde.

 

Am Kasseler Airport stiegen am Wochenende 90 Passagiere zu, der Flieger war in Bremen gestartet. Somit war die Maschine mit ihren 175 Plätzen gut besetzt. Dass man wieder vom nordhessischen Flughafen aus in den Süden fliegen kann, freut nicht nur Ernst, auch die ersten Urlauber waren froh, Richtung Meer abheben zu können.

 

Bedenken, sich mit dem Coronavirus anstecken zu können, hatte im Gespräch mit der HNA niemand. „An die Nord- oder Ostsee hätte uns keiner gekriegt, da es dort ja extrem voll ist. Was Kreta angeht, sind wir sehr zuversichtlich“, meinte Eduard Gross aus der Nähe von Detmold, der mit Frau und Kindern am Mittelmeer ausspannen will. Da er gehört hat, dass auf der Insel stichprobenartige Coronatests bei Neuankömmlingen vorgenommen werden, hofft er, dass die Familie nicht in Quarantäne muss. Wie es am Strand ablaufen wird, weiß Familie Gross noch nicht: „Sollten sie uns tatsächlich eine Parzelle zuteilen, dann freuen wir uns über unseren eigenen kleinen Bereich.“

 

Guter Dinge ist auch Markus Aulehla: „Auf Kreta soll es kaum Coronainfizierte gegeben haben“, so der Lüdenscheider. Grundsätzlich fühle er sich dort sicherer als beispielsweise in Gütersloh. Selbst der dreistündige Flug, während dem die Passagiere dicht an dicht in den Reihen sitzen, mache ihm keine Angst. „Der Flieger ist vor dem Start desinfiziert worden und wir tragen Masken, mehr kann man derzeit nicht tun“, sagt er. Etwas skeptisch, was die Lüftung im Airbus angeht, zeigte sich dagegen Ingo Weise: Tests hätten gezeigt, dass diese nicht optimal sei, was Viren angehe, meinte der Baunataler. Dennoch wolle er sich nicht den Urlaub vermiesen lassen.

 

Damit die Reise gut startet, hat der Kassel Airport zahlreiche Vorkehrungen zum Infektionsschutz getroffen. Dadurch soll den Gästen ein entspanntes Fliegen ermöglicht werden. In den Terminals gilt beispielsweise eine Maskenpflicht, Bodenmarkierungen wurden aufgebracht, Hinweisschilder montiert und Durchsagen erinnern die Fluggäste immer wieder an die Hygiene- und Abstandsregeln.

 

Pressemitteilung, 06.07.2020.