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Individuell muss es sein
 

"Fulle Ridaz" luden zur großen Ausfahrt

Mit normalen Fahrrädern haben viele ihrer aufgemotzten Drahtesel nicht mehr viel gemein. Kein Wunder, denn: Die Mitglieder der „Fulle Ridaz“ legen Wert auf Individualität.

 

Jeden Donnerstag treffen sich die leidenschfatlichen Radfahrer mit ihren sogenannten Tretharleys und Cruiser-Modellen zum Stammtisch im Restaurant/Biergarten JWD (Janz weit draußen) n der Blücherstraße. Und fahren natürlich auch zu vielen Treffen befreundeter Clubs. Veranstalten aber jedes Jahr aber auch ein heimisches Event, zu dem viele Gleichgesinnte kommen. So, wie vor kurzem auf dem Campingplatz in Kassel: Von dort aus ging es auf große Tour. Mit Halt bei der Firma Rohloff in Fuldatal-Ihringshausen und einigen Ausflugslokalen. Später ging es wieder zurück zum Campingplatz.

 

Bei ihren Fahrten tragen sie zwar typische Rocker-Westen und sitzen auf ihren Fahrrädern wie auf einer echten Harley Davidson. Aber ein entscheidender Teil fehlt: der Motor. Denn die „Fulle Ridaz“ treten lieber in die Pedale. Einige Mitglieder von ihnen sind auch leidenschaftliche Motorradfahrer.

 

Doch ihr großes Hobby bleiben die Tret-Harleys – Räder die an Motorrad-Chopper erinnern. „Dabei ist die Oberschenkelmuskulatur unser Hubraum”, scherzt Ralf Hubenthal. Und statt röhrendem Auspuff haben die Tret-Rocker Klingeln.

 

Motorradteile verbaut

Im Jahr 2007 haben sie sich zusammengefunden, wie be- Ralf Batz berichtet. Die kreativen Bike-Fans legen Wert auf Qualität und Details. Unzählige Arbeitsstunden haben sie in ihre Schmuckstücke investiert. So können die Kosten für ein Rad da schnell mal bei über 1.000 Euro liegen.

 

Um die teilweise breiten Räder in die Fahrräder zu bekommen, werden auch Motorradteile verbaut. „Viele der Fahrräder besitzen eine Gangschaltung. Die ist an den Kasseler Bergen sehr hilfreich”, so Batz. Gebremst wird meist mit Rücktritt. Einige Modelle haben allerdings auch Felgen- oder sogar Scheibenbremsen. Mehr Bilder von den Fulle Ridaz gibt es auch im Buch „Aufgesattelt“.

 

Pressemitteilung, 05.07.2019