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Züge werden modernisiert
 

Regiotram in Nordhessen soll fit gemacht werden für die nächsten 20 Jahre

Wir haben Großes vor“, sagt Wolfgang Rausch, Chef des Nordhessischen Verkehrs- Verbundes (NVV). Die Regiotram soll durch eine Modernisierung der 28 silberfarbenen Züge fit werden für die nächsten 20 Jahre.

 

Umbau und Modernisierung der meist erst zehn Jahre alten Fahrzeuge lohnen sich, weil die Züge gut in Schuss sind. Eine neue Regiotram würde etwa fünf Millionen Euro kosten, die Modernisierung eines Zuges dagegen nur zwei Millionen. Macht 50 bis 60 Millionen Euro, die ab 2022 in die neue Finanzierungsvereinbarung zwischen Land Hessen und NVV aufgenommen werden sollen. So steht es in einer Absichtserklärung, die von Rausch und Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) unterschrieben wurde.

 

„Hessen hat den Anspruch, Vorreiter moderner und klimafreundlicher Mobilität zu sein“, sagt Al-Wazir. Attraktive öffentliche Verkehrsmittel und elektrischer Antrieb der Fahrzeuge seien wichtig, um den Fahrgästen mehr Komfort zu bieten, aber gleichzeitig die Umwelt weniger zu belasten. Die Elektrifizierung der Strecke Kassel-Wolfhagen reduziere den Dieselverbrauch um mehrere Millionen Liter.

 

Die aktuelle Finanzierungsvereinbarung zwischen Land und NVV läuft bis 2021. Bis dahin sollen Vorarbeiten geleistet werden. So müssen die Modernisierungsarbeiten für die Züge und ebenso der Umbau der zehn Fahrzeuge mit Dieselmotor im Detail beschrieben werden. Die nordhessischen Regiotram-Züge wurden in Zusammenarbeit mit der Firma Alstom in Salzgitter speziell entwickelt. Sie können im Eisenbahn- sowie im Straßenbahnnetz fahren, mit Gleichstrom oder mit Wechselstrom und zum Teil auch mit einem Dieselgenerator ihren Fahrstrom selbst erzeugen. Von 2022 bis 2029 soll dann modernisiert und elektrifiziert werden. Auch zwei neue Regiotram-Stationen in Melsungen (Schwarzenberg und Melsungen-Süd) sind in Planung, um mehr Fahrgäste zu gewinnen.

 

Pressemitteilung, 11.07.2018