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Für mehr Sicherheit in Bussen
 

Hübner bietet Oberflächenschutz für Nahverkehr

Egal ob Hände oder Oberflächen – seit Beginn der Corona-Pandemie kommt der Desinfektion eine ganz besondere Bedeutung zu. Das gilt auch im Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV). Um gegen die Virenverbreitung in Bussen und Bahnen vorzugehen, hat die Kasseler Hübner- Gruppe mit der Firma Airdal aus dem schleswig-holsteinischen Ahrensburg eine Kooperation für den Vertrieb des gleichnamigen antiviralen Oberflächenschutzes im Mobilitätsbereich vereinbart.

 

„Die Corona-Pandemie stellt die regionalen Verkehrsbetriebe vor große Herausforderungen: Seit Beginn der Pandemie liegen die Fahrgastzahlen im ÖPNV unter den Vorjahreszahlen, obwohl Busse und Bahnen als Infektionsherde nicht bekannt sind“, sagt Helge Förster, Geschäftsführer des Kasseler Bahn- und Bustechnik-Herstellers. „Um unsere Kunden in der aktuell schwierigen Zeit zu unterstützen, haben wir nach Lösungen gesucht – undmit Airdal eine solche gefunden.“

 

Dabei handelt es sich um eine antivirale Oberflächenbeschichtung, die verhindert, dass Viren oder Bakterien auf Oberflächen wie auf Haltestangen, im Sitzbereich, Einstiegen, Übergängen und im Fahrerbereich überleben können – also überall dort, wo es zu direktem Hautkontakt mit Personen kommt. Hübner bietet sie ab sofort für alle Produkte im Personennahverkehr an.

 

Airdal wirke rein physikalisch, erläutert Serviceleiter Tim Dortans. „Nach dem Auftragen bildet sich ein ultradünner Schutzfilm aus amorphem Glas: Kleinste Spitzen darin zerstören die Zellwand von Viren und Bakterien. Krankheitserreger werden so eliminiert und können sich nicht weiterverbreiten.“

 

Die Vorteile: Behandelte Flächen müssen Hübner zufolge seltener gereinigt und desinfiziert werden – bei gleichem Infektionsschutz. Bereits nach kurzer Einwirkdauer reduziere sich die Menge der Mikroorganismen auf den Flächen um circa 99,9 Prozent wie unabhängige Tests belegten. Und das ohne dabei die Materialien selbst anzugreifen.

 

Der unsichtbare Oberflächenschutz hält dem Unternehmen zufolge auf Flächen bis zu zwölf Monate. „Durch diese lang anhaltende Schutzwirkung müssen die Fahrzeuge seltener desinfiziert werden – wodurch sich bei den Nahverkehrsbetrieben Kosteneinsparungen realisieren lassen. Außerdem kann der Oberflächenschutz für ein neues Sicherheitsgefühl bei den Fahrgästen sorgen“, sagt Vertriebsleiter Christoph Steinbach.

 

Die Anwendung des Oberflächenschutzes sei dabei ganz einfach: „Airdal lässt sich nach einer Vorreinigung einfach auf die zu behandelnden Flächen auftragen. Innerhalb kurzer Zeit lässt sich so mit nur zwei Personen ein komplettes Fahrzeug desinfizieren.“ Eine zusätzliche chemische Desinfektion sei nicht notwendig, es sollte lediglich in den üblichen Abständen gereinigt werden.

 

Pressemitteilung, 13.03.2021.