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Mehr Kontrollen und Halteverbote
 

Stadt will erneutes Verkehrschaos auf der Zufahrt zum Herkules verhindern

erneutes Verkehrschaos wie am vergangenen Sonntag auf der Zufahrt zum Herkules soll sich nicht wiederholen. Dafür wollen die Stadt Kassel und die Polizei mit einer Reihe von Regelungen sorgen. Nach Angaben eines Sprechers soll es aber keine generellen Sperrungen geben.

 

Da auch für das kommende Wochenende winterliche Verhältnisse in den höher gelegenen Naherholungsgebieten zu erwarten sind, wolle man die so weit wie möglich zugänglich halten. Dazu zählen das Hohe Gras, der Essigberg und insbesondere die Wanderwege rund um den Herkules. Allerdings werde die Stadt in enger Abstimmung mit der Polizeidirektion Kassel ihre Kontrollen vor verstärken. So will man verhindern, dass es zu voll wird. Sobald die Parkplätze am Herkules, am Herbsthäuschen, am Essigberg und am Hohen Gras sowie die Wanderparkplätze entlang der Ehlener Straße vollständig belegt sind, werden demnach alle Zufahrtsstraßen für den Individualverkehr gesperrt. Am rechten Fahrbahnrand an der Zufahrtsstraße zum Herkules (K1) wird ein absolutes Halteverbot angeordnet.

 

Damit soll gewährleistet werden, dass die Busse des öffentlichen Nahverkehrs und die Winterdienstfahrzeuge zum Herkules durchkommen. Vor einer Woche blieb sogar das Streufahrzeug im Stau stecken. Verkehrsverstöße werden nach Angaben der Stadt geahndet. Der Skilift am Hohen Gras bleibt außer Betrieb. Bewusst habe sich die Stadt aber gegen eine präventive Sperrung der Naherholungsgebiete ausgesprochen. Man wolle den Menschen nicht von vornherein die Möglichkeit nehmen, sich an der frischen Luft im und rund um den Habichtswald zu bewegen. Stadt und Polizei appellieren an die Vernunft der Erholungssuchenden. Auch beim Ausflug in die heimischen Naherholungsgebiete sei es wichtig, sich weiterhin an die Corona- Regeln zu halten. Dies werde vor Ort auch kontrolliert.

 

Pressemitteilung, 08.01.2021.