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VW-Ladesäulen sind für alle da
 

Bis 2025 soll es am Baunataler Werk 600 Stationen geben

Am VWWerk Kassel in Baunatal sollen bis 2025 insgesamt 600 ELadesäulen zur Verfügung stehen. Bisher war lediglich von 450 Stationen die Rede. Die Anschlüsse zum Betanken von Elektro- und Hybridfahrzeugen auf den Parkplätzen sollen nicht nur für Werksangehörige offen sein, berichtet Sprecher Heiko Hillwig auf Anfrage. Sie könnten auch von allen anderen Autofahrern genutzt werden.

 

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur durch Volkswagen am zweitgrößten deutschen Werk mit 17 000 Beschäftigten geht damit schneller voran als ursprünglich angekündigt. 150 neue Ladepunkte sollen laut Hillwig allein am Original-Teile-Center (OTC) bei Rengershausen entstehen.

 

Aufgestellt werden die neuen Ladesäulen auf den Parkplätzen von Werk und OTC. Bereits 2021 werden laut Hillwig weitere 85 Ladepunkte auf den externen Parkplätzen installiert. „Die Kapazität wird damit zunächst auf 155 Plätze gesteigert“, sagt der Sprecher. Und: „Die Ladepunkte auf den externen Parkflächen sind auch für die Öffentlichkeit zugänglich.“ Neben der Direktzahlung per Kreditkarte stünden auch Tarife unterschiedlicher Mobilitätsdienstanbieter zur Verfügung. Allen gemeinsam sei die eichrechtskonforme Abrechnung nach Kilowattstunden.

 

„Die Marke Volkswagen wird die Ladeinfrastruktur an den deutschen Standorten weiter kräftig ausbauen“,heißt es auch in einer Mitteilung der Zentrale in Wolfsburg zu der Offensive bei der Ladeinfrastruktur. Im kommenden Jahr seien insgesamt 750 neue Ladepunkte geplant, darunter erstmals auch Schnelllader mit bis zu 300 Kilowatt, heißt es weiter. „In Summe sollen bis Ende 2021 bis zu 2000 Ladepunkte in Betrieb sein – ein Plus von mehr als 50 Prozent gegenüber heute.“

 

Für das Werk Kassel ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur ein weiterer Meilenstein auch in seiner Funktion als Leitwerk E-Mobilität im Konzern. Während Volkswagen bei den Ladesäulen aufs Tempo drückt, werden erste Anlagen aus der Pionierzeit der Elektroantriebe bereits wieder abgebaut. Seit 2013 wurden in der damals neu gestalteten Halle 6 unweit des Südtores die Elektromotoren für den neuen E-Golf gebaut. Das Aggregat war maßgeblich auf Initiative des damaligen Werkleiters Hans-Helmut Becker und seines Entwicklungschefs Klaus Heber entstanden. Mit der Markteinführung des reinen Elektrofahrzeuges ID.3 im Sommer schienen dann die Tage des Antriebs mit der Bezeichnung „EAQ“ gezählt. In der Gläsernen Manufaktur Dresden ist inzwischen der letzte E-Golf vom Band gerollt. Ab Mitte Januar soll dort parallel zur bisherigen Produktionsstätte Zwickau der ID.3 gefertigt werden.

 

Zuletzt wurde in Baunatal laut Sprecher Hillwig täglich eine dreistellige Anzahl von Motoren für den E-Golf gebaut. Ganz Schluss sei in der Halle 6 noch nicht, so der Sprecher. Die Ausstattung der Modelle E-Up und E-Crafter mit diesem Motorentyp laufe wegen der hohen Nachfrage weiter.

 

Pressemitteilung, 04.01.2021.