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Regionalmanagement bearbeitet aktuell 30 Projekte

Im Mai 2019 ist Regionalmanager Holger Schach gestorben. Bis heute ist kein Nachfoler in Sicht. Der EXTRA TIP sprach mit Projekjtleiterin Dr. Astrid Szogs.

 

Ist ein Schach-Nachfolger in Sicht?

Dr. Astrid Szogs: Bisher nicht. Wir leiten zu dritt das Regionalmanagement übergangshalber.

 

In der Öffentlichkeit hört und sieht man die Institution kaum noch.

Das liegt in erster Linie an der Corona-Pandemie. Veranstaltungen gibt es kaum noch. Und wir haben natürlich auch in erster Linie vom Homeoffice aus gearbeitet. Es fehlt natürlich in diesem Bereich Holger Schach ganz besonders, der die Öffentlichkeitsarbeit hervorragend gemacht hat.

 

Wieviele Mitarbeiter sind aktuell tätig?

Wir sind immer noch 40, die in 30 Projekten arbeiten. Darunter sind internationale Großprojekte wie „Exskallerate“. Dort werden Exoskelett-Technologien entwickelt, die Arbeitnehmer bei körperlich anstrengender Arbeit entlasten können. Es handelt sich um eine äußere Stützstruktur, die sich ein Arbeiter umschnallt. Computerarme sozusagen. In „Scale up“, einem europäischen Projekt, an dem sieben Länder teilnehmen, sind wir mit „Movinet Innovation Lab“ vertreten. Das Ziel: Wir untersuchen, wie kleine und mittlere Unternehmen von der Politik unterstützt werden und so wettbewerbsfähig bleiben. Unterstützt wird dieses Projekt durch Mittel der Europäischen Union in Höhe von 1,29 Millionen Euro. Im Tourismus läuft das Projekt „Urlaub in Deutschlands märchenhafter Mitte“. 160.000 Euro werden eingesetzt, um in Spiegel online oder Geo zu werben. Das Ziel: Die Verluste aus dem Lock down ( minus 40 Prozent) aufzufangen.

 

Kommen Mittel aus Brüssel?

Trotz der Corona-Pandemie laufen die Mittel aus Brüssel reibungslos.

 

Wie digital wird im Regionalmanagement gearbeitet?

Für die Mitglieder im Bereich Mobilität haben wir das Internetforum „MowiNews“ entwickelt, um uns weiter austauschen zu können, solange wir uns leider nicht persönlich sehen können. Überhaupt ist es eine Zeit der Videokonferenzen geworden. Fast täglich sitzen wir vor den Bildschirmen. Für die Projektarbeit sind die Videokonferenzen sehr gut, sehr effizient. Auch auf europäischer Ebene. Es erspart uns viele Dienstreisen. Die Gelder, die wir so sparen, setzen wir zum Beispiel ein, um unsere Projekte filmisch darzustellen. Und von der Informationsfülle kann man sowieso viel mehr mitnehmen. Langfristig werden wir das Beste aus beiden Welten herausziehen. Persönliche Treffen werden nie ersetzt werden können. Aber zum reinen Informationsaustausch sind Videokonferenzen hervorragend.

 

Und Homeoffice?

Es besteht die Möglichkeit, wieder im Büro zu arbeiten. Aber Pflicht ist es nicht.

 

Pressemitteilung, 03.10.20.