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Anwendung elektrischer Antriebe im Güterverkehr steht im Fokus
 

Regionalmanagement Nordhessen am europäischen Projekt EMOBICITY zur Förderung der Elektromobilität beteiligt

Zum zweiten Mal trafen sich heute zahlreiche Stakeholder aus Nordhessen, die die Elektromobilität in der Region gemeinsam vorantreiben wollen. Auf der Tagesordnung der virtuellen Zusammenkunft standen die Förderung der Elektrifizierung von Innenstadtlogistik sowie die Förderung und Erprobung von batterieelektrischen Güterfahrzeugen, angefangen bei kleineren Transportern über LKWs mit mehr als zwölf Tonnen bis hin zu schweren elektrifizierten Güterfahrzeugen.

Die Förderung dieser Themen ist das Ziel des europäischen Projekts EMOBICITY, welches die Regionalmanagement Nordhessen GmbH als federführender Partner seit August 2019 bearbeitet. Gemeinsam mit dem Land Hessen und weiteren Partnern wie der Stadt Kassel, den Universitäten Frankfurt und Kassel und einigen Mitgliedern aus dem Netzwerk der nordhessischen Mobilitätswirtschaft MoWiN.net e.V., wird ein europäisches Konsortium mit weiteren Akteuren aus Griechenland, Portugal, Rumänien und Kroatien innerhalb von vier Jahren bestehende Förderprogramme in den jeweiligen Ländern und Regionen auf Verbesserungspotenzial untersuchen. In Nordhessen liegt der thematische Schwerpunkt auf der Elektrifizierung des Güterverkehrs.

 „Die Elektrifizierung des Güterverkehrs bietet hohe CO2- und NO2-Reduktionspotentiale für Hessen. Von dem EMOBICITY-Projekt versprechen wir uns wertvolle Hinweise für den Ausbau der Elektromobilität im Logistiksektor“, hebt Manuel Krieg, Geschäftsführer des Regionalmanagements, hervor.

„Internationale Logistikfirmen wie die Rudolph Logistik Gruppe, DACHSER oder DHL arbeiten in dem Projekt zusammen und haben Interesse an einer emissionsärmeren Gestaltung der Region Nordhessen als führender Mobilitäts- und Logistikstandort“, führt Dr. Astrid Szogs, Geschäftsführerin von MoWiN.net e.V., aus.

EMOBICITY wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union im Rahmen des Interreg Europe-Programms kofinanziert.
Weitere Informationen zu EMOBICITY gibt es unter www.interregeurope.eu/emobicity/

 

Pressemitteilung, 22.07.2020.