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Nachhaltige Mobilität braucht gemeinsame Anstrengungen verschiedener Akteure
 

Die Anzahl der Elektrofahrzeuge steigt: Im ersten Halbjahr 2019 wurden über 80 Prozent mehr E-Autos in Deutschland zugelassen als in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres. Gleiches gilt übrigens für den europäischen Markt. Bei dem Deutschland neben Norwegen und Frankreich an der Spitze des Rankings steht. Ausreichend öffentlich verfügbare Ladeinfrastruktur ist vonnöten, um dieses Wachstum weiterhin bedienen zu können.

 

Sicherlich mit ein Grund dafür, dass der “Masterplan für die Ladeinfrastruktur”, vonseiten der Regierung, angegangen wird. Aber auch das Energieunternehmen EnBW macht sich Gedanken und holt die Lademöglichkeiten dorthin, wo E-Autos ohnehin abgestellt werden. Dies hat man bereits 2016 mit einer Kooperation mit Tank & Rast bewiesen, als man 68 Schnellladesäulen für Baden-Württembergs Autobahnraststätten angegangen ist. Und beweist es 2019 erneut mit einer Kooperation mit hagebau Einzelhandel.

 

Mitte der Woche haben hagebau und EnBW ihre erste gemeinsame Schnellladestation für Elektroautos auf dem Gelände des hagebaumarktes in Dorsten (Münsterland) in Betrieb genommen. Etwa 40 weitere Schnellladestationen sollen im Laufe dieses Jahres an weiteren hagebaumärkten beziehungsweise Standorten von WERKERS WELT in ganz Deutschland in Betrieb gehen. Kunden können dort fortan die eingesetzten Schnellladesäulen nutzen, welche über jeweils einen CCS- und CHAdeMO-Anschluss für Ladeleistungen bis 50 Kilowatt (kW) und einen Typ 2-Anschluss mit bis 43 kW verfügen.

 

hagebau unterstützt die EnBW mit dieser Kooperation bei dem selbstgesteckten Ziel bis Ende 2020 deutschlandweit 1.000 Schnellladestandorte in Betrieb zu nehmen. “Die Partnerschaft mit der hagebau spielt für uns bei der Umsetzung dieser Pläne eine ganz entscheidende Rolle”, sagt Amadeus Regerbis, bei der EnBW verantwortlich für Ladeinfrastruktur und Vertrieb im Bereich Elektromobilität. Für ihn sei ohnehin klar “Nachhaltige Mobilität braucht gemeinsame Anstrengungen verschiedener Akteure”. Das gelte vor allem für die Elektromobilität. Denn diese muss für alle einfach, überall und zuverlässig verfügbar sein, so Regerbis weiter.

 

Pressemitteilung, 08.08.2019