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Zukunftstag: Wenn Mädchen werkeln und Jungen werben
 

Girls´ & Boys´ Day bei HÜBNER

Mädchen tüfteln in der Werkstatt, Jungen entwerfen ein Werbeplakat: Beim Kasseler Unternehmen HÜBNER sind am heutigen Donnerstag die Nachwuchskräfte von morgen am Zug. Anlass ist der Girls´ & Boys´ Day, an dem sich der Zulieferer und Systemanbieter auch in diesem Jahr beteiligt. „Wir wollen jungen Menschen zeigen, dass sie die ganze Palette möglicher Berufe zur Auswahl haben – unabhängig von ihrem Geschlecht“, sagt HÜBNER-Ausbildungsleiterin Ann-Christin Haase.

 

Der Trend ist ungebrochen: Mädchen streben in soziale oder kaufmännische Berufe, Jungen in technische und IT-Jobs. So wählt mehr als die Hälfte der Mädchen aus nur zehn Ausbildungsberufen – darunter findet sich kein einziger technischer, naturwissenschaftlicher oder handwerklicher Beruf. Mit der eingeschränkten Berufswahl sind oft schlechtere Karriere- und Verdienstmöglichkeiten verbunden. Der vom Bundesfamilien- und vom Bundesbildungsministerium initiierte Girls´ & Boys´ Day soll den Nachwuchs für Berufe begeistern, in denen Frauen oder aber Männer unterrepräsentiert ist.

 

Eine Chance für alle


Bei HÜBNER nutzen diese Chance in diesem Jahr 18 Mädchen und 16 Jungen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren. Der heutige Zukunftstag beginnt für sie mit einer Unternehmenspräsentation und einer Besichtigung der Produktion. Im Anschluss heißt es selbst aktiv werden. Die Mädchen stellen in der Ausbildungswerkstatt ein eigenes Werkstück her, lernen den Werkstoff Polyurethan kennen und versuchen sich im Technischen Zeichnen. Die Jungen wiederum blicken in der Marketingabteilung hinter die Kulissen. Sie arbeiten an der Planung eines Mitarbeiterfests, außerdem erstellen sie Plakate zu einem Ausbildungsberuf ihrer Wahl und präsentieren sie.

 

Nicht nur für die teilnehmenden Jugendlichen ist der Aktionstag eine Chance, sondern auch für HÜBNER. „Wenn sich mehr junge Frauen für technische Berufe entscheiden und mehr junge Männer für nicht-technische, dann profitieren davon alle“, erklärt Haase weiter. In gemischten Teams kämen nachweislich bessere Ergebnisse heraus, so die Ausbildungsleiterin. „Für unsere zukunftsweisenden Entwicklungen brauchen wir auch die weiblichen Nachwuchskräfte“.

 

Die Liste der Ausbildungsberufe bei HÜBNER ist lang: So bildet das Familienunternehmen Industriekaufleute mit oder ohne begleitendes Studium aus. Weitere Ausbildungsgänge sind Elektroniker/-in, Fachkraft für Metalltechnik, Industriemechaniker/in, Konstruktionsmechaniker/in, Maschinen- und Anlagenführer/in, Mechatroniker/in, Technische/r Produktdesigner/in, Verfahrensmechaniker/in, Werkzeugmechaniker/in, Zerspanungsmechaniker/in und Technische/r Konfektionär/in. Mehr Informationen gibt es unter https://www.hubner-group.com/Karriere.html.

 

Pressemitteilung, 28.03.2019