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  • Projekt FREE
    FREE

    Das Ziel des Projekts „FREE“ war die Bereitstellung eines nachhaltigen Verkehrsangebotes aus einer Hand. Durch die Integration von Elektro-Pkw und Pedelecs in das öffentliche Verkehrsangebot sollte den Besuchern der Region Nordhessen, in Kooperation mit Gastgebern und Institutionen, die Möglichkeit gegeben werden, ohne eigenen Pkw anzureisen um vor Ort jederzeit mobil zu sein. Um die Nutzung dieses neuen Verkehrsangebots zu erleichtern, wurde die Ladeinfrastruktur ausgebaut, ein anbieterübergreifendes Informations- und Buchungssystem realisiert und integrierte Ticketlösungen entwickelt.

  • Projekt NISTO
    NISTO

    NISTO steht für „New Integrated Smart Transport Options“. Dahinter verbirgt sich ein, von Interreg IVB gefördertes europäisches Projekt mit Partnern aus insgesamt sieben Ländern Nordwesteuropas.

    Bei dem abgeschlossenen EU-Projekt ging es um Maßnahmen und Konzepte für einen optimierten Verkehr im Hinblick auf "intelligente Mobilität". Da europaweit keine transnationale Bewertungsmethode existierte, die von Planern angewendet werden konnte, war das Ziel eine Methode zu entwickeln, die transnational bei künftigen Planungsvorhaben unterstützt.

  • INTERREG IVB-Projekt ENEVATE
    ENEVATE

    Das im Jahr 2013 erfolgreich abgeschlossene INTERREG IVB-Projekt ENEVATE hatte eine vereinfachte und beschleunigte Einführung von Elektromobilität in Nord-West-Europa durch die koordinierte internationale Kooperation zwischen öffentlicher Hand und privaten Unternehmen zum Ziel.

    Durch eine überaus erfolgreiche Zusammenarbeit beschlossen die Projektpartner die Kooperation fortzusetzen und die Projektverlängerung „ENEVATE 2.0“ zu beantragen. Die Projektverlängerung ENEVATE 2.0 bezog sich , anders als ENEVATE, auf Elektromobilität im ländlichen Raum.

  • Verbundprojekt KLIMZUG-Nordhessen
    KLIMZUG

    Im Rahmen des transdisziplinären Verbundprojekts KLIMZUG-Nordhessen wurden in Nordhessen Strukturen, Institutionen, Produkte und Dienstleistungen entwickelt, umgesetzt und erprobt, die für die Klimaanpassung eine enge Kooperation zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, gesellschaftlichen Gruppen und politischen Entscheidungsträgern sicherstellen.
    Unter dem Titel "Klimaanpassungsnetzwerk für die Modellregion Nordhessen" hat sich der gemeinsame Antrag der Universität Kassel und des Regionalmanagements gegen eine starke Konkurrenz durchgesetzt und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als eine von fünf Modellregionen ausgewählt.

  • Technologietransferzentrum Metakus
    METAKUS

    In Baunatal wurde das international operierende Technologietransferzentrum Metakus eröffnet. Das Transferzentrum geht auf eine Gemeinschaftsinitiative der Industrie, der Universität Kassel sowie regionaler und landespolitischer Institutionen Hessens zurück und arbeitet als Einrichtung der Uni-Kassel-Transfer GmbH.

  • TCAS - Transnational Clustering in the Automotive Sector
    TCAS

    Im Rahmen des 6. Forschungsrahmenprogramms der EU nahm das Cluster Mobilität des Regionalmanagements Nordhessen mit weiteren sechs europäischen Regionen aus Deutschland, den Niederlanden, Slowenien, Polen, Frankreich und Großbritannien von 2005 bis 2008 am Projekt TCAS ("Transnational Clustering in the Automotive Sector") teil. Ziel des Projektes unter der Konsortialführerschaft der HessenAgentur GmbH war es, europäische Regionen mit Automobilzulieferschwerpunkt miteinander zu vernetzen und die Unternehmen der jeweiligen Regionen in Kontakt zu bringen.

  • Prozessoptimierte KMU
    Prozessoptimierte KMU

    Der Fachkräftemangel erschwert insbesondere klein- und mittelständischen Unternehmen bereits die Personalplanung und damit letztlich auch das Wachstum. Ziel der erarbeiteten Optimierungsmaßnahmen war es, in den unterschiedlichsten Fertigungs- und Auftragsprozessen freie Ressourcen zu schaffen und diese effizienzsteigernd an anderer Stelle im Unternehmen einzusetzen.

  • SINTROPHER - Sustainable Transport for North-West Europe's Periphery
    SINTROPHER

    SINTROPHER – „Sustainable Transport for North-West Europe’s Periphery” ist ein europäisches Gemeinschaftsprojekt, dessen Ziel die Förderung lokaler und regionaler Verkehrssysteme in fünf peripher gelegenen Regionen Nordwest-Europas war.
    Das europäische Gemeinschaftsprojekt wurde im Rahmen der Interreg IVB-Förderlinie ins Leben gerufen und umfasste einen Förderumfang von 23. Mio Euro. Die Projektlaufzeit betrug fünf Jahre. Schwerpunkt des Projekts war die Bewertung und Förderung der Entwicklung von Tram-Systemen.

ENEVATE

Hintergrund

Eines der fünf Kernziele der Europa 2020-Strategie der Europäischen Union beinhaltet die Verringerung der Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 um 20 %. Dieses Ziel hat Auswirkungen auf viele Bereiche, so auch auf das Transportwesen.
Dem gegenüber stehen die hohe Abhängigkeit des Verkehrs von fossilen Energieträgern sowie ein stetig wachsender Energiebedarf in diesem Sektor. Die Tatsache, dass fossile Brennstoffe endlich sind und schnellstmöglich zum Klimaschutz ein nachhaltiger Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen geleistet werden muss, ist allen Akteuren bekannt.
Für eine kurzfristige Umstellung auf nachhaltige Technologien im Verkehrswesen stellt Elektromobilität die einzige praktikable Lösung dar. Im Projekt ENEVATE – European Network on Electric Vehicles and Transferring Expertise arbeiten Partner aus sechs verschiedenen nordwesteuropäischen Ländern zusammen, um die Entwicklung und Einführung dieser Technologie voranzutreiben. Schnelles und koordiniertes Handeln ist gefragt, um diesen noch jungen Markt zu erschließen und im aufkeimenden Wettbewerb zu bestehen.
Um Hessen in diesem Thema zu positionieren, partizipierte die Regionalmanagement Nordhessen GmbH mit seinem Cluster Mobilität an dem Projekt ENEVATE.

 

Ziele

Das erklärte Ziel des ENEVATE-Netzwerkes ist die Unterstützung einer schnellen Einführung der E-mobilität in Nordwesteuropa. Mittels strukturierter transnationaler Zusammenarbeit und Kooperation zwischen Behörden, Wissens- und Innovationszentren und Vertretern der Wirtschaft soll hierzu Wissen vermittelt, Aufklärung betrieben und die Umstellung erleichtert werden. Auf diese Weise schlägt ENEVATE Brücken zwischen den relevanten Akteuren, die bisher primär für sich agierten.
Durch die Projektarbeit sollen nicht nur Innovationen im Elektrofahrzeugsektor gefördert, sondern auch der Ausbau der Energie-Infrastruktur mit beispielsweise Ladestationen beschleunigt werden. Betrachtet werden sowohl der motorisierte Individualverkehr als auch der öffentliche Verkehr und der Warentransport. Zur Koordinierung der Entwicklungen im Bereich Elektromobilität werden die Partner integrierte Verkehrskonzepte erarbeiten. Um den Einsatz der neuen Technik durchzusetzen, wird im Projekt auch ein Fokus auf Akzeptanz fördernde Maßnahmen bei Verbrauchern und Behörden gelegt. ENEVATE gibt damit entscheidende Impulse, die Europa 2020-Ziele umzusetzen und zugleich eine langfristige Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur herbeizuführen. Ein weiterer positiver Effekt der beschleunigten Umstellung auf umweltfreundlichen Verkehr liegt darin, dass in diesen Branchen vermehrt Investitionen angestoßen und so Arbeitsplätze in Nordwesteuropa geschaffen werden. Gemeinsam können Wettbewerbsvorteile im globalen Markt der Elektromobilität gesichert werden.

 

Förderung

INTERREG fördert die Zusammenarbeit zwischen den Städten, Regionen und Mitgliedstaaten der Europäischen Union und ist Teil des Ziels 3 "Europäische territoriale Zusammenarbeit" mit drei Ausrichtungen: grenzübergreifende Zusammenarbeit, transnationale Zusammenarbeit und interregionale Zusammenarbeit. Die Förderung von Projekten erfolgt im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

 

Partner

 

Projektverlängerung ENEVATE 2.0

Da sich ein Großteil der bereits entwickelten Projekte zur Förderung der E-Mobilität in Westeuropa auf Metropolen und sich anschließende Regionen konzentriert, wurde mit der Projektverlängerung ENEVATE2.0 angestrebt Ideen zu entwickeln und Konzept umzusetzen, die zur Etablierung der E-Mobilität im ländlichen Raum beitragen. Dabei sollten vor allem die gewonnen Erkenntnisse aus dem ENEVATE-Projekt genutzt werden.

 

Projektpartner ENEVATE 2.0

 

 

 

 

FREE

Hintergrund

Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen. Bis 2030 sechs Millionen. Dafür wurden aus dem Konjunkturpaket II zwischen 2009 und 2011 bereits Fördermittel in Höhe von rund 500 Millionen Euro verteilt, auf die acht sog. Modellregionen entfielen hierbei 130 Mio. €. Im neuen Förderprogramm mit dem Schwerpunkt Elektromobilität werden erneut Modellregionen bundesweit unterstützt. Dafür sollen Mittel in Höhe von rund 67 Mio. Euro bereit gestellt werden.
Das Projekt FREE ist Teil der Allianz Elektromobilität und wird im Rahmen des Programms Modellregion Elektromobilität Rhein-Main mit Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Programmkoordination verantwortet die NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

 

Ziele

Das Ziel des Projekts „FREE“ ist die Bereitstellung eines nachhaltigen Verkehrsangebotes aus einer Hand. Die Integration von Elektro-Pkw und Pedelecs in das öffentliche Verkehrsangebot soll Besuchern der Region Nordhessen in Kooperation mit Gastgebern und Institutionen die Möglichkeit geben, ohne eigenen Pkw anzureisen und vor Ort jederzeit mobil zu sein. Um die Nutzung dieses neuen Verkehrsangebots zu erleichtern, werden die Ladeinfrastruktur ausgebaut, ein anbieterübergreifendes Informations- und Buchungssystem realisiert und integrierte Ticketlösungen entwickelt.

 

Förderung

Die Bundesregierung fördert umfassende Demonstrationsvorhaben der Elektromobilität in Deutschland. Die Modellregion Rhein-Main wird seit 2009 durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im Rahmen des Bundesprogramms »Elektro-mobilität in Modellregionen« gefördert. Koordiniert werden die Modellregionen Elektromobilität von der NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

Partner

KLIMZUG

## KLIMZUG

Hintergrund

Die Anpassung an die Folgen des Klimawandels, wie Extremwetterereignisse, die Zunahme von Durchschnittstemperaturen, Hitzeperioden und schneearmen Wintern sowie die Veränderung des Niederschlagsregimes, stellt eine der großen Herausforderungen für Wissenschaft und Praxis dar. Da die Folgen des Klimawandels verschiedenste gesellschaftliche Bereiche betreffen, erfordert die Entwicklung einer Anpassungsstrategie für eine Region gemeinsame Anstrengungen aller relevanten Akteure. Aus diesem Grund fördert die Bundesregierung mit dem Programm KLIMZUG "Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten" in sieben verschiedenen Regionen Deutschlands die Bildung von Netzwerken, die Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel erforschen und erproben. Nordhessen ist eine dieser Modellregionen. In den Handlungsfeldern Szenarien, Ressourcen, Energie, Verkehr, Tourismus & Gesundheit und Gesellschaft erarbeiten die Partner Maßnahmen und Strategien zur Anpassung der Region an den Klimawandel und setzen sie in die Praxis um.

 

Ziele

Im Rahmen des transdisziplinären Verbundprojekts KLIMZUG-Nordhessen werden in Nordhessen Strukturen, Institutionen, Produkte und Dienstleistungen entwickelt, umgesetzt und erprobt, die für die Klimaanpassung eine enge Kooperation zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, gesellschaftlichen Gruppen und politischen Entscheidungsträgern sicherstellen.
Unter dem Titel "Klimaanpassungsnetzwerk für die Modellregion Nordhessen" hat sich der gemeinsame Antrag der Universität Kassel und des Regionalmanagements gegen eine starke Konkurrenz durchgesetzt und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als eine von fünf Modellregionen ausgewählt.

Alle drei Teilprojekte im Verkehrsbereich - Anpassungsstrategien im a) Personenverkehr, b) städtischen Wirtschaftsverkehr und c) betriebsbezogenen Verkehr - wurden als förderfähig anerkannt. Das Projekt c) wird durch den Verein MoWiN.net e.V. koordiniert. Die Kosten für diese Leistungen werden durch die Zuwendungen des BMBF vollständig finanziert. Das KLIMZUG-Nordhessen Netzwerk besteht aus 18 Forschungs- und neun komplementären Praxisprojekten in vier ineinander greifenden funktionellen Arbeitsbereichen. Durch einen intensiven Austausch zwischen Forschern und regionalen Umsetzungspartnern werden die praktischen Bedürfnisse der Region zur Anpassung an den Klimawandel ebenso die Forschung beeinflussen wie umgekehrt die Forschungsergebnisse die Anpassungsmaßnahmen.
Im Handlungsfeld Verkehr werden die Auswirkungen des Klimawandels auf verschiedene Verkehrsarten in Nordhessen analysiert und prognostiziert. Es werden entsprechende Anpassungsstrategien, die auf Maßnahmen des Verkehrs- und Mobilitätsmanagements beruhen, abgeleitet. In zwei Forschungsprojekten werden verkehrliche Maßnahmen und
Anpassungsstrategien an den Klimawandel, sowohl im Wirtschaftsverkehr, durch Absicherung der innerstädtischen Versorgung, als auch im Personenverkehr, entwickelt. Mit Akteuren "vor Ort" werden die Maßnahmen diskutiert und abgestimmt.

Mit dem Netzwerk "MoWiN.net" gibt es ein europaweit als vorbildlich ausgezeichnetes Netz-werk der Mobilitätswirtschaft, das als Umsetzungspartner die Empfehlungen in eine regionale Strategie überführt. Ziel ist die Entwicklung eines koordinierten Planes des
Mobilitätsmanagements mit dem Schwerpunkt betriebsbezogener Verkehre.

 

Förderung

KLIMZUG-Nordhessen wurde als eine von sieben Modellregionen im Rahmen der Ausschreibung „KLIMZUG“ (Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten) durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über einen Zeitraum von fünf Jahren (2008-2013) gefördert.

 

Projektergebnisse

Im Folgenden stehen einige Projektergebnisse des Projekts KLIMZUG Nordhessen aus dem Bereich Mobilität (Teilprojekte U6, V1 und V2) für Sie zum Download bereit. Für Rückfragen stehen Ihnen die Autoren gerne zur Verfügung.

 

Teilprojekt U6: Anpassungsstrategien im betriebsbezogenen Personenverkehr

 

Teilprojekt V1: Anpassungsstrategien im Personenverkehr; besonders im Ausbildungs- und Berufsverkehr

 

Teilprojekt V2: Anpassungsstrategien im städtischen Wirtschaftsverkehr

METAKUS

## METAKUS

Forschung und Entwicklung

Die Idee des Anwendungszentrum Metallformgebung METAKUS ist am Runden Tisch der Mobilitätswirtschaft entstanden und wurde in diesem Rahmen durch das Regionalmanagement koordiniert und weiter entwickelt. METAKUS ist das extern F&E Standbein für die Metallbe- und verarbeitende Industrie und soll vor allem klein- und mittelständischen Unternehmen zu Gute kommen. Umgesetzt wurde es gemeinsam mit der regionalen Wirtschaft und der Unterstützung des Landes Hessen am Standort Baunatal.

www.metakus.de

NISTO

Hintergrund

Das Projekt NISTO entwickelt eine neue und möglichst ganzheitliche Methodik ("toolkit") für eine optimierte und nachhaltige Verkehrsplanung. Hierbei geht es vor allem im Ganzheitlichkeit: Der Ansatz ist, das Mobilitätsprojekte erfolgreicher sind, wenn die folgenden fünf Schlüsselelemente Mobilität, Wirtschaft, Umweltqualität, Sicherheit und Kundenzufriedenheit berücksichtigt werden.

 

NISTO ist ein internationales Kooperationsprojekt mit insgesamt sieben Partnern (zzgl. weiterer Sub-Partner) aus Belgien, Großbritannien, Frankreich, Niederlande und Deutschland. Es wird durch die Europäische Kommission im Interreg IVB NWE Programm gefördert.

 

Ziele

Die Methodik soll transnational entwickelt werden und Planer in ganz Europa bei ihrer Arbeit unterstützen. Darüber hinaus wird Wissentransfer ermöglicht, um neue Richtlinien für Mobilität, Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit in der EU zu unterstützen und damit die Ziele der EU-2020-Strategie zu erfüllen.

Laufzeit:          Mai 2013 – Dezember 2015
Budget:            2,928 Mio. EUR

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der NISTO Projektseite unter:

www.nisto-project.eu.

 

Förderung

INTERREG fördert die Zusammenarbeit zwischen den Städten, Regionen und Mitgliedstaaten der Europäischen Union und ist Teil des Ziels 3 "Europäische territoriale Zusammenarbeit" mit drei Ausrichtungen: grenzübergreifende Zusammenarbeit, transnationale Zusammenarbeit und interregionale Zusammenarbeit. Die Förderung von Projekten erfolgt im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

 

Partner

TCAS

International Business

Im Rahmen des 6. Forschungsrahmenprogramms der EU nahm das Cluster Mobilität des Regionalmanagements Nordhessen mit weiteren sechs europäischen Regionen aus Deutschland, den Niederlanden, Slowenien, Polen, Frankreich und Großbritannien von 2005 bis 2008 am Projekt TCAS (Transnational Clustering in the Automotive Sector) teil. Ziel des Projektes unter der Konsortialführerschaft der Hessen Agentur GmbH war es, europäische Regionen mit Automobilzulieferschwerpunkt intensiv miteinander zu vernetzen und die Unternehmen der jeweiligen Regionan miteinander in Kontakt zu bringen. Die EU-Kommission, Generaldirektorat Unternehmen & Industrie, zeichnete diese Kooperation mit dem Preis Europe INNOVA Network of the Year 2006 aus.

Erfolgsbilanz TCAS - Dr. Gerrit Stratmann (Hessen Agentur GmbH) (PDF)

Prozessoptimierte KMU

Forschung und Entwicklung

Besonders die klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) im produzierenden Gewerbe spüren den Fachkräftemangel und können aufgrund fehlender Kapazitäten nicht weiter wachsen. Aus diesem Grund hat das Regionalmanagement Nordhessen in 2007/2008 gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Werra-Meißner-Kreis GmbH und der Con Moto Consulting Group ein Pilotprojekt zur Effizienzsteigerung umgesetzt. Ziel des Optimierungsmaßnahmen war es, in den unterschiedlichsten Fertigungs- und Auftragsprozessen freie Ressourcen zu schaffen und diese effizienzsteigernd an anderer Stelle im Unternehmen einzusetzen.

SINTROPHER

Hintergrund

Die Verbesserung des Verkehrsnetzes innerhalb Nordwest- Europas - z. B. durch Hochgeschwindigkeitszüge - hat die Reisezeiten verringert und insbesondere die Anzahl der Fahrten zwischen den Metropolregionen im wirtschaftlichen Zentrum Europas erhöht. Parallel hierzu entstanden benachteiligte Regionen die auch weiterhin unter schlechter Erreichbarkeit leiden. Selbst innerhalb der prosperierenden zentralen Regionen gibt es Gebiete die relativ schlecht zu erreichen sind obwohl sie in der Nähe von wichtigen Verkehrsknotenpunkten liegen. Die größte Herausforderung für das Projekt ist es daher, sich mit einer wachsenden Marginalisierung peripherer Gebiete zu befassen.

 

Ziele

Die nordhessischen Partner Regionalmanagement Nordhessen GmbH, Kasseler Verkehrs-Gesellschaft AG (KVG), Nordhessischer Verkehrsverbund (NVV) und Universität Kassel untersuchen mit Partnerregionen aus Großbritannien, Frankreich, Belgien und den Niederlanden den Einsatz sogenannter Light-Rail-Konzepte.
Nordhessen fungiert dabei als erfahrenster Partner und Best-Practice Beispiel für die Umsetzung der RegioTram.
Das Regionalmanagement Nordhessen und die Planungsgruppe Nord untersuchen den Einfluss der RegioTram auf die wirtschaftliche Entwicklung der Region, die Einbindung großer Arbeitgeber entlang der RegioTram-Strecke und die Integration der Haltstellen als Marketinginstrument.

 

Förderung

INTERREG IVB Nordwest-Europa ist ein Finanzinstrument der Kohäsionspolitik der europäischen Union. Das Programm investiert Mittel aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in die wirtschaftliche, ökologische, soziale und räumliche Zukunft Nordwest- Europas (NWE). Die Mittel werden zur Co- Finanzierung von Projekten genutzt, die das territoriale Kapital Nordwesteuropas erhöhen indem sie gemeinschaftliche Probleme mit Hilfe transnationaler Kooperation zu lösen versuchen.


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